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TikTok für Lehrlinge: So erreichst du junge Talente auf Augenhöhe.

  • Autorenbild: Florian Girlinger
    Florian Girlinger
  • 20. Aug. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Lehrlinge zu finden, war noch nie ganz einfach – doch die Herausforderungen haben sich in den letzten Jahren deutlich verschärft. 



 

Klassische Wege wie Zeitungsannoncen oder einfache Jobportale reichen oft nicht mehr aus, um die Generation Z zu begeistern. Wer heute als Lehrbetrieb sichtbar und attraktiv sein will, muss sich dort bewegen, wo die jungen Menschen unterwegs sind: auf TikTok

Unsere Umfrage mit 546 Schülerinnen und Schülern in den Mittelschulen und Polytechnischen Schulen in Oberösterreich hat ergeben, dass sich 180 Schülerinnen und Schüler als erste Wahl gerne über Kurzvideos über den Betrieb informieren.  


Ein kurzer Exkurs in die digitale Welt:  

TikTok hatte 2025 etwa 2,1 Millionen monatlich aktive Nutzer:innen in Österreich – das entspricht knapp jeder:m vierten Österreicher:in.  


Laut dem Digital Report 2025 erreichte TikTok zu Jahresbeginn etwa 30,8 % der über 18‑Jährigen in Österreich (https://datareportal.com/reports/digital-2025-austria, https://www.socialmania.at/social-media-nutzung-in-oesterreich-2025). 

Der Jugend-Internet-Monitor 2025 zeigt: 72 % der 11–17‑Jährigen in Österreich nutzen TikTok, und davon wiederum 87 % täglich.(https://www.konsumentenfragen.at/konsumentenfragen/Kommunikation_und_Medien/Kommunikation_und_Medien_1/Jugend-Internet-Monitor-2025-Anstieg-der-Social-Media-Nut.html). 


Mit einer Internetdurchdringung von 95 % und einer Social Media-Nutzung von 80 % ist Österreich digital bestens aufgestellt (https://www.saferinternet.at/, https://www.socialmania.at/social-media-nutzung-in-oesterreich-2025


 Warum TikTok für Lehrbetriebe in Österreich relevant ist 

Österreichische Jugendliche verbringen mittlerweile über 43 Stunden pro Monat auf TikTok – damit liegt die Plattform in puncto Nutzungsdauer sogar vor Instagram und YouTube (wko.at). Diese enorme Präsenz macht TikTok zur idealen Bühne für moderne, interaktive Videoformate, die sich perfekt eignen, um ansprechende Stellenanzeigen für Lehrlinge zu platzieren. Wie erfolgreich das funktionieren kann, zeigt das Beispiel der Tischlerei Manigatterer, die gemeinsam mit der Agentur spectory in nur drei Wochen über 300.000 Videoaufrufe generierte und sämtliche Lehrstellen besetzte – mit so großem Erfolg, dass die Kampagne beim Staatspreis „Fit for Future“ unter die Top 3 gewählt wurde  

Kurz gefasst: TikTok ist ein Ort, an dem Unternehmen nicht nur sichtbar, sondern erlebbar werden können – und das mit wenig Budget, aber viel Wirkung


Stellenanzeigen schalten? Ja – aber anders. 

Viele Betriebe fragen sich: Kann man auf TikTok überhaupt Stellenanzeigen schalten? Die Antwort: Ja – nur anders, als man es gewohnt ist. Auf TikTok funktionieren keine klassischen Inserate, sondern ansprechende Stellenanzeigen, die Emotionen wecken, neugierig machen und echte Einblicke geben. 

Beispiele für erfolgreiche Formate: 

  • „Ein Tag als Lehrling bei uns“ – direkt aus der Sicht eines Lehrlings 

  • „5 Gründe, warum sich eine Lehre bei uns lohnt“ – kurz, ehrlich und charmant 

  • „Das erwartet dich in deiner Ausbildung“ – schnell, knackig, visuell ansprechend 

Solche Videos zeigen auf unterhaltsame Weise, was junge Menschen erwartet, und schaffen damit weit mehr Wirkung als jeder Flyer oder statische Post auf Facebook oder in Zeitungen.  


Hier noch ein spannendes Ergebnis unsere Umfrage: 179 Schülerinnen und Schüler haben angegeben, dass Ihnen “der Spaß an der Arbeit” am wichtigsten bei der Berufswahl ist, gefolgt vom “guten Team und netten Kolleg:innen.” Darauf kann man den Inhalt der Videos gut aufbauen.  


SURFjobs & TikTok: Die perfekte Kombi 

Mit SURFjobs steht Betrieben eine innovative Plattform zur Seite, um junge Talente digital zu erreichen. Die Kombination aus SURFjobs-Profil, gut gemachten TikTok-Videos und strategischer Reichweite macht es möglich, auch mit kleinem Budget große Wirkung zu erzielen. Die Plattform ergänzt TikTok perfekt und sorgt dafür, dass deine Lehrstellen auch wirklich gesehen werden – von den richtigen Leuten. 

Der große Unterschied zwischen TikTok und SURFjobs sind die Voraussetzungen der Nutzung der beiden Plattformen. Dient TikTok als Unterhaltung und Zeitvertreib, nutzen Jugendliche SURFjobs bewusst als Anlaufstelle zur Berufsorientierung.  

Als Abschluss noch eine Statistik die den letzten Kritiker überzeugt: 65 % der Jugendlichen suchen online nach Ausbildungsstellen. (30,4% davon alleine auf TikTok.) (wko.at) Jedoch nutzen nur 3,6% der Betriebe aktiv die Plattform. (wko.at


Falls Sie noch Fragen zu diesem Thema haben, können Sie sich gerne an mich wenden unter florian.girlinger@surfjobs.at.


Ich freue mich über einen Austausch! 😊

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